Aus schwierigen Situationen lernen.

Aktualisiert: 17. Dez 2019



Check-In: Bevor du mit dem Lesen startest. Nimm dir einen kurzen Moment und reflektiere das Thema dieses Beitrags. Welche Gedanken, Fragen und Erfahrungen fallen dir ein.

Genau in diesem Moment ist es Sonntag Abend. Ich sitze am Schreibtisch und schreibe diesen Beitrag. Bevor ich damit angefangen habe, habe ich mir ein paar Minuten Zeit genommen, um mich auf die neue Woche einzustimmen.

Das mache ich jeden Sonntag Abend. Ich gehe meine Woche durch und überlege, auf welche Begegnungen, Aufgaben, Projekte und Themen ich mich freue und warum. Ein kleiner Lifehack, der den Sonntag Abend und den Start in die Woche entspannt.


Nun wissen wir alle, dass es auch Begegnungen und Situationen gibt, die herausfordernd, kompliziert und manchmal richtig ärgerlich sein können.

Überleg du dir bitte schon einmal, welche Situationen und Gespräche dich in letzter Zeit geärgert, frustriert, gestresst oder sogar wütend gemacht haben.

Wir tragen diese Situationen meistens lange mit uns rum. Das Gesagte schwirrt in unseren Köpfen rum. Der Stress steckt in unserem Körper. Treffen wir wieder auf die beteiligten Personen, sind wir schon vorab gestresst.

Am Wochenende oder Abends sitzen die Situationen und Personen quasi neben uns auf der Couch, weil sich unsere Gedanken weiter um sie drehen. Manchmal liegen sie sogar neben uns im Bett.

Irgendwie legen sie einen grauen Schleier über die anstehenden Tage, obwohl die Situationen doch vergangen sind.

Wäre es nicht toll beim nächsten Mal souveräner zu reagieren und die Situation und den Stress schneller loslassen zu können?

Aus meiner Sicht wäre das nicht nur schön, sondern es ist wichtig. Das Loslassen ist wichtig, um mit voller Energie, Kreativität und Fokus weiterzumachen.

Und glaube mir, in diesen Situationen liegt manchmal viel Weiterentwicklungspotential.


Ich habe dir ein Tool mitgebracht, mit dem du schwierige und stressige Situationen loslassen kannst und sie sogar für deine persönliche Weiterentwicklung nutzen kannst.


Sie heisst die 4-R-Methode. Ich habe sie von einer meiner buddhistischen Lehrerinnen gelernt.

Die 4 Rs stehen für:

  • Relax

  • Review (Rückblick)

  • Reflect (Reflektieren)

  • Resolve (lösen)

Los geht's.


  1. Relax: Schaffe dir eine Situation in der du entspannt bist. Mache es dir zu Hause gemütlich. Du kannst dir z.B. die Meditation aus dem Beitrag "Ruhe und Fokus - JETZT." nehmen, um dich in einen relaxten Zustand zu bringen.

  2. Review: Rufe dir die Situation, das Gespräch, das Meeting, die E-Mail in Erinnerung. Was wurde gesagt, welche Gefühle wurden bei dir ausgelöst, welche Gedanken waren in deinem Kopf. Versuch dich in die Situation hineinzuversetzen. Dabei kommen wahrscheinlich die gleichen oder ähnliche Gefühle hoch. Ich möchte eigentlich nicht, dass ihr euch selber stresst, aber mit den aufkommenden Emotionen habt ihr das erste Learning dieser Methode. Die Kraft unserer Gedanken. Nur durch die Kraft unserer Gedanken, können Emotionen ausgelöst werden.

  3. Reflect: Reflektiere, welche Gedanken in deinen Kopf kommen. Welche Gedanken sind der Auslöser für deine Emotionen, also für den Stress, die Wut etc. die in dir hochkommt. Stelle dich jetzt in jede Ecke des Raumes, in dem die Situation stattgefunden hat. Wechsle in den Beobachtermodus.Welche Gedanken kommen jetzt auf? Bleibe für ein paar Momente in jeder Ecke stehen. Vielleicht verstehst du die Beweggründe deines Gegenübers besser. Vielleicht entdeckst du einen neuen / alternativen Weg mit der Situation umzugehen. Welches Verhalten kann dir, dem Thema und deinem Gegenüber zukünftig in einer ähnlichen Situation helfen?

  4. Resolve: Begegne ähnlichen Situationen achtsam und reflektiert. Denke an die Learnings aus der 4-R-Methode. Welche Handlung / Vorgehensweise helfen dir.

Ich kann dir nur empfehlen, die 4-R-Methode zu deinem festen Begleiter zu machen. Gerade durch unsere digitale Kommunikation können in unserem Kopf unsere eigenen Realitäten und auch Missverständnisse entstehen.

Die 4-R-Methode hat mir oft bewusst gemacht, dass auch hinter einer E-Mail ein Mensch steht. Mir hat sie bei meiner persönlichen Weiterentwicklung sehr geholfen. Im Job und privat.

Melde dich gern bei mir, wenn du Fragen zu der Methode hast. Ich freue mich auch über deine Erfahrungsberichte.


In diesem Sinne „Why not change from dislike to love our jobs?“


Check-Out: Nimm dir einen kurzen Moment und reflektiere deine Learnings aus dem Blogbeitrag und überlege, welches konkrete To Do du direkt heute umsetzen kannst.

JobLoveAffair-Blog

#whynotchangefromdisliketolove

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